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8 Dinge, wie Ziele falsch gesetzt werden

30. April 2018Francis Heckman

Sich Ziele zu setzen ist nicht schwer- sie aber auch zu erreichen umso mehr. Welche Fehler sollten Sie beim Setzen Ihrer Ziele unbedingt vermeiden? Lesen Sie 8 Dinge, wie Ziele falsch gesetzt werden.


1. Gar kein Ziel gesetzt

„Wenn Sie nicht wissen wo Sie hinwollen, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie woanders ankommen.“

Der größte Fehler beim Zielesetzen ist es, es erst gar nicht zu tun: Ein Ziel zu setzen. Klingt banal, ist aber so. Aber mal ganz im Ernst. Wie sieht es bei Ihnen aus? Halten Sie einen Moment inne und überlegen Sie kurz: Haben Sie aktuell ein Ziel? Wenn ja: Was ist es?


2. Das „Warum“ Ihres Zieles nicht kennen

„Wenn Sie nicht genau wissen warum Sie etwas tun, werden Sie es am Ende auch nicht tun.“

Wir starten mit der wohl wichtigsten Komponente: Der Sinnfrage oder Ihrem „Warum“. Ihnen muss klar sein, was Sie antreibt ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Glasklar. Wenn es nicht klar genug ist, sind Sie nicht mit genügend Feuer bei der Sache und werfen womöglich die Flinte bei der erstbesten Gelegenheit ins Korn. Graben Sie stattdessen so tief, bis Sie zum „des Pudels Kern“ vordringen. Wie machen Sie das? Machen Sie es wie kleine Kinder: Fragen Sie „warum“. Und lassen Sie dabei nicht locker und fragen sich solange „warum?“, bis sie keine weitere Ebene aufschließen können. Damit verdeutlichen Sie sich, was tatsächlich Ihr Antreiber ist und verstehen weshalb Ihnen das Erreichen dieses Zieles besonders wichtig ist.


3. Ziele nur im Kopf behalten

 „Befreien Sie Ihre Ziele aus Ihren Gedanken.“

Formulieren Sie Ihre Ziele unbedingt schriftlich! Auch wenn das zunächst vielleicht albern oder unnötig erscheint, tun Sie es trotzdem. Sie werden sehen, dass es oftmals gar nicht so einfach ist, Ziele klar, präzise und strukturiert zu formulieren. Aber gerade Klarheit, Präzision und Struktur braucht es, um Ziele zu erreichen. Machen Sie diese Übung und holen Sie Ihre gedachten Ziele aus dem Nebel Ihrer Gedanken heraus.


4. UnSMARTE Ziele 

 „An dieser Formel führt einfach kein Weg dran vorbei.“

Dieser Evergreen ist und bleibt ein absolutes Muss. Das SMARTe an den Zielen steht für:

  • Spezifisch (Wie klar und präzise ist es?)
  • Messbar (Wie kann die Erreichung kontrolliert werden?)
  • Attraktiv (Wie motivierend ist es?)
  • Realistisch (Kann es überhaupt erreicht werden?)
  • Terminiert (Wann soll es erreicht sein?)

Nachdem Sie Ihr Ziel schriftlich formuliert haben, kontrollieren Sie Ihre Zielsetzung, ob Sie auch wirklich alle SMARTen Komponenten berücksichtigt haben. Fehlt eine oder mehrere Komponenten, seien sie smart und ergänzen Sie diese.


5. Ziele nicht präsent machen

 „Aus den Augen aus dem Sinn.“

Um ein Ziel mit höherer Wahrscheinlichkeit zu erreichen, müssen Sie es buchstäblich sehen. Und das immer und immer wieder. Formulieren Sie ein Ziel schriftlich, ist das schon mal ganz gut. Ist es dabei auch SMART? Noch besser. Verschwindet dieses Ziel allerdings dann in der Schublade, verpufft die Wirkung schnell. Nutzen Sie von daher lieber kleine und einfache Tricks und visualisieren Sie Ihre Ziele dort, wo Sie häufig dran vorbeikommen. Ob es der Kühlschrank ist, der Monitor oder das Lenkrad Ihres Autos. Je häufiger Sie sich an Ihr Ziel erinnern, desto besser ist es.


6. Zu viele Ziele auf einmal 

 „Jagen Sie gleichzeitig drei Hasen, fangen Sie am Ende keinen.“

Ihre Aufmerksamkeit kann nur begrenzt geteilt werden. Wenn Sie zu viele Ziele auf einmal verfolgen, kann es schnell passieren, dass Sie sich verzetteln. Fokussierung ist wie so oft auch hier elementar. Konzentrieren Sie sich lieber auf ein bis maximal drei Ziele zur gleichen Zeit. Dafür dann aber richtig. Erst nachdem Sie diese erreicht haben, kümmern Sie sich um weitere. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Sie Ihre Ziele überhaupt erst nicht erreichen und dann enttäuscht aufgeben.


7. Ziele zu kurzfristig gesetzt

 „Gut Ding will Weile haben.“

Es heißt: „Man überschätzt was man in einem Jahr und unterschätzt was man in zehn Jahren erreichen kann.“ Erwarten Sie nicht, dass Ziele von heute auf morgen erreicht werden. Gehen Sie lieber davon aus, dass es noch eine bestimmte Anlaufzeit braucht, bis dann der Stein so richtig ins Rollen gerät. Geduld und Beharrlichkeit sind entscheidend für die Erreichung der gesetzten Ziele. Auch wenn Sie unter großem Zeitdruck stehen, denken Sie immer daran: „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.“


8. Ziele zu klein gesetzt

 „Wenn Sie Ihre Ziele zu klein setzen, könnte sein, dass Sie diese auch erreichen – aber dann auch nur diese.“

Manchmal müssen Sie nach den Sternen schießen, um zumindest den Mond zu treffen. Berücksichtigen Sie die vorgenannten Dinge und setzen diese in die Tat um, so haben Sie Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit enorm erhöht. Wagen Sie sich dann ruhig an ein großes Ziel heran. Sie werden überrascht sein, dass es trotzdem gelingt. Irgendwie werden Sie Wege und Mittel finden, dass Sie am Ende genau dort stehen werden, wo Sie sich vorgenommen haben zu sein. Vertrauen Sie darauf! Sie werden sehen: Es funktioniert.


Fazit

Ziele zu haben ist wichtig und ein enormer persönlicher Antreiber. Warum stehen Sie denn sonst jeden Morgen auf? Ohne Ziele ist es irgendwie so, als würden Sie das Leben auf Autopilot stellen und die Hand vom Steuer nehmen. Mit starken Zielen hingegen, stürzen Sie sich mit Leidenschaft und vollem Elan auf deren Erreichung und sind hochzufrieden, wenn Sie es geschafft haben. Und ist es denn nicht genau das, wonach wir streben?

Schlagwörter

Arbeiten, effektiv, Erfolg, Fehler, Tipps, Ziele,

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